Der Ernährungsrat Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ist ein breites Bündnis von Bürger*innen. Unser Ziel ist es, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv voranzutreiben. Der Ernährungsrat ist die Plattform aller lokal und regional tätigen Akteure dieses angestrebten Wandels. Sie dient beteiligten Verbraucher*innen, bäuerlichen Erzeuger*innen, Stadtgärtner*innen, Lebensmittelretter*innen, Vertreter*innen der lokalen Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Verbänden, Vereinen und Bildungseinrichtungen u.a.m. zur Entwicklung gemeinsamer Ziele und Strategien und deren Umsetzung in politischen Aktivitäten und Aktionen. Es ist unser Selbstverständnis, zivilgesellschaftlichen Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem eine Stimme zu geben und ihnen politische Schlagkraft zu verleihen.
Wer sich einbringen möchte, findet hier mehr Info.

Ernährungsrat Berlin offiziell gegründet!

Heute hat der Ernährungsrat Berlin mit einer feierlichen Gründungsveranstaltung offiziell die Arbeit aufgenommen. Rund 170 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, wie wir eine neue, lokale Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region auf den Weg bringen können und um den Sprecher*innenkreis des Ernährungsrats zu wählen. Hier gibt es ein paar Impressionen der Gründungsveranstaltung.

Der Sprecher*innenkreis

23 gut qualifizierte Kandidat*innen waren angetreten, um den Ernährungsrat in Zukunft inhaltlich zu lenken und nach außen zu repräsentieren. Zwölf Menschen wurden von der Versammlung gewählt – herzlichen Glückwunsch! Hier finden sich alle gewählten Sprecher*innen.

Wir gründen den Ernährungsrat Berlin!

Gründungsveranstaltung mit Podiumsdiskussion

Freitag 22. April 2016 | 17-21 Uhr | Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstr. 27, 10551 Berlin (S+U Westhafen oder U9 Birkenstraße)

Vieles läuft schief in unserem Ernährungssystem. Es schadet Mensch, Tier und Umwelt. Doch das muss nicht so bleiben: Wie unser Essen produziert, verteilt und verwertet wird, können wir alle auf lokaler Ebene mitgestalten – im Ernährungsrat Berlin!

Einladung_Ernaehrungsrat-Berlin_220416-4Am 22. April wollen wir über Gegenwart und Zukunft von Ernährung und Landwirtschaft in der Region diskutieren und den Sprecher*innenkreis des Ernährungsrats Berlin wählen. Dazu sind alle eingeladen, die sich für die Zukunfts des Essens, für gute Lebensmittel und eine zukunftsfähige Landwirtschaft einsetzen.

Hier geht’s zum Programmflyer

Programmübersicht:

  • Grußwort: Dilek Kolat (Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit,
    Integration und Frauen)
  • Keynote-Vortrag: Prof. Dr. Harald Lemke ((Philosoph, Urban-Gardening-Aktivist, Hamburg) „Gastropolis oder das Recht auf Städte aus Gärten“
  • Podiumsdiskussion: Wie bringen wir eine neue lokale Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik für Berlin auf den Weg? Mit Dr. Philipp Stierand (Raumplaner und Experte für kommunale Ernährungspolitik und Stadternährungsplanung), Anja Hradetzky (Milchbäuerin aus Brandenburg), Michael Wimmer (Fördergemeinschaft ökologischer Landbau und Aktionsbündnis Agrarwende), Sabine Werth (Berliner Tafel e.V.). Es moderiert Katharina Reuter (UnternehmensGrün).
  • Vorstellung der Kandidat*innen für den Sprecher*innenkreis des Ernährungsrats und Wahlen. Für den Sprecher*innenkreis kann noch bis zum 21. April kandidiert werden. Kandidieren kann jede/r, der/die sich für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region einsetzen möchte. Mehr Info zum Sprecher*innenkreis und den Kandidaturen gibt es hier.
  • Offener Ausklang, dazu Brandenburger Tapas und das eine oder andere Getränk

Unsere Vision eines zukunftsfähigen Ernährungssystems

Ernaehrungsrat_Berlin_Vision_BildWie soll Landwirtschaft und Verarbeitung von Lebensmitteln aussehen, welche Rolle spielt Stadt- und Regionalplanung, welche Marktstrukturen brauchen wir? In unserer Vision für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem klären wir, welche Zielvorstellungen uns leiten und wie Ernährungsdemokratie hier bei uns aussehen kann. Die Vision ist die Grundlage für die weiteren Forderungen und Aktivitäten, die wir in den nächsten Monaten entwickeln wollen. Mehr Info gibt es hier.

Kandidiere als Sprecher*in!

Gestalte den Ernährungsrat Berlin aktiv mit – kandidiere als Sprecher*in!

Ab sofort bis zum 21. April 2016 können Kandidat*innen für den Sprecher*innenkreis des Ernährungsrats Berlin nominiert werden. Die Wahlen finden am 22. April (17-21 Uhr) bei der offiziellen Gründung des Ernährungsrats statt.

Mehr zu der Funktion des Sprecher*innenkreises, den Kandidat*innen und dem Nominierungsprozess finden sich hier.

EINLADUNG: Vollversammlung

Ernährungsrat Berlin – für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region | Montag 7. März | 17-20 Uhr

Am Montag 7. März (17-20 Uhr) findet die nächste Vollversammlung des Ernährungsrats Berlin statt – eingeladen sind alle, die den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv vorantreiben wollen. Der Ernährungsrat dient allen lokal und regional tätigen Akteuren in Ernährung und Landwirtschaft als Plattform, um gemeinsam Ziele und Strategien zu entwickeln und sie in politische Aktivitäten und Aktionen umzusetzen. Gemeinsam geben wir zivilgesellschaftlichen Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem eine Stimme und verleihen ihnen politische Schlagkraft!

Wir bitten bis zum 3. März 2016 um eine verbindliche Anmeldung unter kontakt[ät]ernaehrungsratschlag.de

Vollversammlung Ernährungsrat Berlin
Montag 7. März 2016 | 17–20 Uhr
Galerie des August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (nahe S/U Wedding)

Unser Essen mitgestalten – Ernährungsräte überall!

Vieles läuft schief im globalen Ernährungssystem. Es schadet Mensch, Tier und Umwelt. Doch das muss nicht so bleiben, denn wie unser Essen produziert, verteilt und entsorgt wird, können wir jedoch alle mitgestalten – in Ernährungsräten.

In Berlin sind wir schon eifrig dabei, einen Ernährungsrat aufzubauen. Auch in Köln wird ein Ernährungsrat auf den Weg gebracht. Doch was sind Ernährungsräte eigentlich und was bewirken sie? Das bringt der brandneue Video-Clip zu Ernährungsräten von INKOTA und Taste of Heimat auf den Punkt.

Die Idee des Ernährungsrats wird auch in der neu erschienenen INKOTA-Publikation „Unser Essen mitgestalten – Ein Handbuch zum Ernährungsrat“ vorgestellt. Das Handbuch inspiriert zur Gründung von Ernährungsräten und gibt praktische Tipps und Tricks an die Hand, um selbstständig Ernährungsräte ins Leben zu rufen – denn nicht nur in Berlin und Köln müssen wir uns die Kontrolle über unser Ernährungssystem zurückholen!

Berlin unterstützt Urban Food Policy Pact

Das Land Berlin unterzeichnet am 15. Oktober in Mailand den Milan Urban Food Policy Pact. In der Erklärung bekennen sich rund 100 Städte zu einer nachhaltigen kommunalen Ernährungspolitik. Das Thema „nachhaltige Ernährung“ soll künftig in politischen und behördlichen Entscheidungsprozesse Berücksichtigung finden. Die Erklärung ist sehr allgemein gehalten und verpflichtet die Städte nicht zu konkreten Schritten.
Weitere Hintergrundinformationen auf speiseraeume.de.

Berlin bekommt einen „Rat für gutes Essen“

Das Land Berlin hat die Gründung eines offiziellen „Rats für gutes Essen“ auf den Weg gebracht. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz trafen sich am 28.9.2015 im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin-Mitte rund 30 VertreterInnen aus der Lebensmittelwirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk, aus weiteren Senatsverwaltungen, dem Handel, von Verbänden und Institutionen zu einer Auftaktveranstaltung.

Vereinbart wurde, dass die Stiftung Zukunft Berlin die Ausarbeitung von Zielen und Handlungsfeldern des Gremiums moderieren wird und NAHhaft e.V. den Prozess mit inhaltlicher Expertise begleitet und strukturiert. Im Mittelpunkt des ersten Gesprächs standen vor allem der geringe Versorgungsgrad der Stadt mit Lebensmitteln aus der Region sowie unter anderem die Unterstützung der kleinteiligen Lebensmittelwirtschaft, die Situation des Lebensmittelhandwerks und die Bedeutung der New Food Economy und der Gastrononomie für den Tourismus in Berlin.

Der Ratschlag Ernährung begrüßt und unterstützt die Initiative des Landes und will dazu beitragen, aus zivilgesellschaftlicher Perspektive insbesondere die Themen der regionalen Wertschöpfung, der verfehlten Agrarpolitik in der Region, der Ökologie, der Nachhaltigkeit und der soziale und globale Gerechtigkeit stärker in die städtische Öffentlichkeit zu bringen.

Pressemeldung der Senatsverwaltung für Politik und Verbraucherschutz

Workshop: 7. September, Zentrum für Kunst und Urbanistik

Der  Workshop des Ratschlags Ernährung am 7. September 2015, 17–19 Uhr richtet sich ausschließlich an Personen, die sich längerfristig aktiv und verantwortlich in organisatorischer oder fachlicher Hinsicht in die Arbeit des Ratschlags einbringen wollen.

Die bisherigen großen Veranstaltungen im Mai, Juni und Juli haben das große Interesse an der Ernährungspolitik in der Stadt gezeigt.

In dem Workshop sollen die künftigen Strukturen, Themen und Handlungsfelder des Ratschlags diskutiert werden. Vorträge externer ReferentInnen sind deshalb bei dem kommenden Treffen nicht eingeplant.

Wir bitten Interessierte, die sich aktiv und verantwortlich in die Mitarbeit einbringen wollen, um eine verbindliche Anmeldung für diesen Workshop bis zum 1. September.

Das Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstr. 27, 10551 Berlin, befindet sich direkt innerhalb des nördlichen S-Bahn-Rings zwischen den Stationen S+U Westhafen und S Beusselstraße.

Erreichbarkeit: Von der Station Westhafen über die Putlitzbrücke Richtung Innenstadt laufen, fast am Ende der Brücke befindet sich auf der rechten Fahrbahnseite eine Wendeltreppe, die zur Quitzowstraße hinunterführt, welche dann in die Siemenstraße übergeht. In westliche Richtung gehen, ca. 5 min Fußweg. Alternative: U9 Birkenstraße, die Birkenstraße und deren Fortsetzung, die Unionstraße, führen direkt vor das ZK/U; etwa 5 min Fußweg.

Wir danken dem ZK/U für die Unterstützung!