Der Ernährungsrat Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ist ein breites Bündnis von Bürger*innen. Unser Ziel ist es, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv voranzutreiben. Der Ernährungsrat ist die Plattform aller lokal und regional tätigen Akteure dieses angestrebten Wandels. Sie dient beteiligten Verbraucher*innen, bäuerlichen Erzeuger*innen, Stadtgärtner*innen, Lebensmittelretter*innen, Vertreter*innen der lokalen Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Verbänden, Vereinen und Bildungseinrichtungen u.a.m. zur Entwicklung gemeinsamer Ziele und Strategien und deren Umsetzung in politischen Aktivitäten und Aktionen. Es ist unser Selbstverständnis, zivilgesellschaftlichen Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem eine Stimme zu geben und ihnen politisch Nachdruck zu verleihen. – Wer sich einbringen möchte, findet hier weitere Informationen.

Wir haben es satt!


Auch der Berliner Ernährungsrat hat es satt! Wir unterstützen die Demo unter dem Motto „Agrarkonzerne – Finger weg von unserem Essen!“ am Samstag, den 20. Januar 2017, ab 12 Uhr am Potsdamer Platz. Ihr findet uns beim Jungbäuer*innen- und Jugend-Block, an der Spitze des Demozugs. Schließt Euch an!

Auch beim anschließenden Soup&Talk ab 15 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung sind wir dabei. Christine Pohl vom Kreis der Sprecher*innen wird die Arbeit des Ernährungsrats vorstellen.

Wir freuen uns darauf, Euch zu sehen!

Berlin kann mehr als Currywurst

Die Koalition aus Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke und SPD, die den neuen Berliner Senat trägt, hat eine Reihe von Vereinbarungen getroffen, die den Einstieg in eine urbane Ernährungspolitik erlauben. Dies ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft, zahlreicher ernährungsaktiver Bürger*innen und Initiativen in der Stadt und nicht zuletzt des Berliner Ernährungsrats.

In der Koalitionsvereinbarung werden u.a. genannt:

  • Erarbeitung einer „zukunftsfähigen, regional gedachten Berliner Ernährungsstrategie“ u.a. in Zusammenarbeit mit dem Ernährungsrat
  • Weiterführung der Senatsinitiative „Forum für gutes Essen“
  • Festlegungen und Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft
  • Auslotung der Möglichkeiten einer verbesserten Zusammenarbeit mit Brandenburg bei der Regionalversorgung
  • Erhöhung des saisonalen, des Frische- und des Bio-Anteils am Essen in Kitas, Schulen, Kantinen und bei Caterings
  • Wahlfreiheit bzgl. veganer, vegetarischer und fleischhaltiger Mahlzeiten

Darüber hinaus hat die Koalition festgelegt, mit der Garten-Bewegung ein Konzept für urbane und interkulturelle Gärten auszuarbeiten und Berlin zur „Essbaren Stadt“ zu machen. Tierschutzorganisationen erhalten das Klagerecht.

Dies sind wichtige Vereinbarungen, die für Berlin durchaus neu sind – in vielen anderen Städten oder Regionen jedoch bereits Standard. Berlin holt hier nach bzw. vermeidet ein weiteres Abfallen im bundesweiten und internationalen Vergleich großer Städte.

In einer zentralen Frage bleibt der Koalitionsvertrag verhalten: Berlin hat im Unterschied zu anderen Großstädten kein ernährungspolitisch produktives Umland, da das Land Brandenburg weiterhin auf eine wachsende Agrarindustrie und Massentierhaltung in globalisierten Absatzmärkten orientiert ist. Es fehlt jeder Ansatz für eine verstärkte Wertschöpfung in der Region, die Arbeitsplätze dauerhaft vor Ort ansiedelt, für mehr Ökolandbau, Biodiversität und wirksamen Tierschutz – alles Werte, Ziele und Leistungen, die von der Bürger*innen beider Bundesländer unterstützt und nachgefragt werden.

Ohne nachhaltige Agrar- und Ernährungspolitik in der Region jedoch ist die anvisierte Ernährungsstrategie Berlins auf Dauer zum Scheitern verurteilt. Somit steht der künftige Berliner Senat vor der Herausforderung, überzeugende, zukunftsfähige agrar- und ernährungspolitische Strategien und Visionen nicht nur für die Stadt, sondern die gesamte Metropolregion anzustoßen und zu entwickeln.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die künftige Beteiligung der Bürger*innen an der Ausarbeitung einer sozial wie global gerechten und ökologischen Ernährungsstrategie. Die Frage, wie die Stadt künftig essen und sich versorgen will, braucht eine breite öffentliche Debatte, Streit und Meinungsbildung.

Der Berliner Senat ist klug beraten, wenn er nicht nur die Vorteile der ernährungsproduktiven Stadt erkennt, sondern auch bei der Umsetzung der oben genannten Vorhaben auf die aktive Stadtgesellschaft setzt.

Download Koalitionsvereinbarung (PDF)

Ideenküche: Fair und regional

Montag 12. Dezember | 16-21 Uhr
Achtung Terminverschiebung!
NABU-Konferenzraum „Storch“
Charitéstraße 3, 10117 Berlin

Was muss in Berlin und Region passieren, damit Erzeugung, Verarbeitung und Handel wieder vorwiegend regional stattfinden und Arbeitsplätze dauerhaft vor Ort angesiedelt werden? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit faire Preise für Produzent*innen und existenzsichernde Löhne für Arbeiter*innen und Beschäftigte garantiert werden können?

Der Ernährungsrat Berlin ist ein breites Bündnis von Bürger*innen mit dem Ziel, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv voranzutreiben. Gemeinsam haben wir eine inhaltliche Vision verabschiedet, die wir nun mit Leben füllen wollen. Dazu haben sich inhaltliche Arbeitsgruppen gegründet, die bereits intensive Feldarbeit leisten und erste Ergebnisse ernten können. Diese Vorarbeiten bringen sie als Zutaten mit in die Ideenküche zur weitere Verarbeitung.

In der Ideenküche wollen wir zusammen mit eingeladenen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zu den Themenfeldern Regionale Landwirtschaft und Verarbeitung sowie Faire Marktstrukturen die zentralen Punkte und Positionen herausarbeiten und konkrete, inhaltliche Forderungen entwickeln. Die Ergebnisse fließen dann als Bausteine in unser Rezeptbuch (Manifest) für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ein.

Programmablauf

  • 16:00 – Begrüßung
  • 16:15 – Impulse von Sassa Franke (Märkischer Wirtschaftsverbund), Robert Schultz (obergudt), Volkmar Lübke (Steuerungsgruppe Fairtrade Town Berlin, tbc)
  • 17:00 – Vorstellung der „Zutaten“ aus den Arbeitsgruppen
  • 17:30 – PAUSE mit kulinarischer Versorgung
  • 17:45 – Arbeitsphase
  • 19:15 – Zusammenführung und Priorisierung der Ergebnisse
  • 20:00 – Verabredungen zur Weiterarbeit
  • 20:30 – AUSKLANG mit Suppe

Eingeladen sind alle AG-Teilnehmer*innen und alle, die den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv vorantreiben und mitgestalten wollen!

Wir bitten bis zum 8. Dezember 2016 um Anmeldung unter kontakt[ät]ernaehrungsrat-berlin.de

In Kooperation mit:

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Vollversammlung: Von der Feldarbeit zu den Ideenküchen

Montag, 7. November 2016, 17–20 Uhr
Jugendgästehaus Hauptbahnhof
Zugang über Lehrter Str. 68 oder Seydlitzstr. 20, 10557 Berlin (Moabit) – Anfahrtskizze

Eingeladen sind alle, die den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv vorantreiben und mitgestalten wollen.

Auf der Agenda:

1.) Von der Feldarbeit zu den Ideenküchen: Bei der Vollversammlung am 4. Juli haben sich die „Feldarbeitsgruppen“ gefunden, um die verschiedenen Themenbereiche unserer Vision mit Leben zu füllen: Was muss als nächstes passieren, welche Handlungsfelder gibt es konkret in Berlin, was sind die brennendsten Themen im regionalen Ernährungssystem?

Nun wollen wir aus den Feldarbeitsgruppen berichten, neue Impulse aufnehmen, neue Interessierte einbinden und die nächsten Schritte zu den „Ideenküchen“ klären: Workshops, bei denen wir gemeinsam die zentralen Punkte herausarbeiten und Forderungen entwickeln. So entstehen Rezepte für unseren „Menüplan“ für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region!

2.) Weichenstellung der Berliner Politik: In Berlin verhandeln die zukünftigen Koalitionspartner und wir mischen uns ein! Der Sprecher*innenkreis berichtet über die bisherigen Aktivitäten und wir nehmen uns Raum, um gemeinsam unsere Priioritäten zu verfeinern.

3.) Rückblick, Ausblick und Bestätigung neuer Sprecher*innen: Der Sprecher*innenkreis berichtet, was sich tut. Außerdem stellen sich zwei satzungsgemäß nachberufene Sprecher*innen vor, die den Sprecher*innenkreis verstärken sollen.

Wir bitten um Anmeldung unter kontakt{ät}ernaehrungsrat-berlin.de bis 4. November.  

Veranstaltungsort
Jugendgästehaus Hauptbahnhof
Lehrter Str. 68, 10557 Berlin
Raum Wien, Untergeschoss
www.jgh-hauptbahnhof.de

Vom Hauptbahnhof zu Fuß in 10 Minuten: Ausgang Europaplatz, dann links bis zur zweiten Kreuzung. Dort die Straße an der Ampel gegenüber von Motel One überqueren. Rechts abbiegen in die Lehrter Straße und dann der Ausschilderung folgen. Anfahrtskizze

Ernährungspolitik: Positionen der Berliner Parteien

Der Ernährungsrat hat die Berliner Parteien anläßlich der Wahlen am 18. September 2016 zu ihren Plänen für die zukünftige Berliner Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik befragt.

Nachfolgend die Antworten der Parteien auf unsere 9 Fragen:

Download der Fragen und Antworten als PDF

1. Mit der Unterzeichnung des „Milan Urban Food Policy Pact“ hat sich Berlin verpflichtet, das Thema Ernährung in alle Politik- und Verwaltungsbereiche zu integrieren. Wird Ihre Partei an dieser Verpflichtung festhalten und wie will Ihre Partei sie umsetzen?

Bündnis 90/Die Grünen: Wir begrüßen die Unterzeichnung des Milan Urban Food Policy Pacts durch das Land Berlin, bedauern aber, dass der Senat bisher nur wenig zu seiner Umsetzung getan hat. Ernährungspolitik ist für uns ein Querschnittsthema und reicht von einer verantwortungsbewussten Agrarpolitik über mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung und mehr Transparenz für Verbraucher*innen bis zu einer fairen Vergabepolitik.

CDU: Pacta sund servanda. Selbstverständlich fühlt sich die CDU den Vereinbarungen von Mailand verpflichtet. Staatssekretärin Toepfer-Kataw hat dort in der festen Überzeugung unterschrieben, dass gerade die Berlinerinnen und Berliner an diesem Thema interessiert sind und neue Lösungsansätze finden wollen. Dem muss die Politik Rechnung tragen. Dazu gehört die Thematisierung in verschiedenen Bereichen. Eine der vordringlichsten Ansätze ist die Fortführung des Berliner „Forum für gutes Essen“, das genau diese Thematik in voller Breite, sowohl thematisch als auch was die verschiedenen Ebenen und Institutionen angeht, bearbeitet.

Die Linke: Berlin wird an der Vereinbarung festhalten. Die Bildung des Ernährungsrates ist ein wichtiger Schritt und wird von uns begrüßt. Nach der Unterzeichnung des Paktes sollte die nächste Landesregierung in Zusammenarbeit mit Initiativen, Verbänden und Netzwerken Prioritäten und Umsetzungsschritte festlegen. Darin sollten Weiterbildung und Sensibilisierung zur Integration des Themas Ernährung in die verschiedenen Politik- und Verwaltungsbereiche enthalten sein und die Benennung eines Ernährungspolitikberaters geprüft werden.

Piraten: Als Metropole mit 3.5 Millionen Einwohner_innen hat Berlin die Verantwortung bei der ökologischen und sicheren Versorgung von Menschen mit Nahrung vorbildlich zu sein. Eine Stadt die sich sowohl mit Start-Up- als auch Kreativ-Szene rühmt darf nicht bei der Nahrungsmittelversorgung versagen. Daher wollen wir die im „Milan Urban Food Policy Pact“ enthalten Punkte weitestgehend umsetzen. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass Ernährung einen großen Beitrag zu Umweltschäden leistet und dass insbesondere die tierische Landwirtschaft in hohem Ausmaß für die Zerstörung unseres Planeten verantwortlich ist. Wir müssen daher den Konsum tierischer Produkte radikal herunterfahren und auch vor dem Hintergrund des damit immer verbundenen Tierleids den Tieren die Freiheit zurückgeben, die wir ihnen jahrhundertelang genommen haben.

Bis dahin sind wir für die sofortige Anhebung der Mindeststandards in der sogenannten Nutztierhaltung auf das Bio-Niveau. Wir wollen das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände in Berlin und auf Bundesebene einführen. Der Raubbau an der Natur, der durch unser Wirtschaftssystem und unsere Produktions- und Konsumptionsweise bisher stattfindet ist unter anderem auch dafür verantwortlich, dass in anderen Regionen der Welt Ernährungssouveränität nicht ansatzweise gewährt ist. Um Ernährungssouveränität global zu erreichen muss das Einkommens- und Vermögensgefälle zwischen dem reichen Norden und dem armgemachten globalen Süden bekämpft werden. Wir sind gegen TTIP und andere bilaterale Freihandelsabkommen, die immer eine Einschränkung von ökologischen, sozialen, menschen- und arbeitsrechtlichen Standards bedeuten und deren Entstehung alles andere als transparent abläuft. Stattdessen muss global der Handel fair und gleichberechtigt stattfinden. Lebensmittelspekulation sowie Export von subventionierten Produkten ist abzulehnen.

Neokolonialistische, nur in die Taschen der Reichen spielende Entwicklungspolitik lehnen wir ab. Selbstversorgung und Befähigung der Menschen in den zu helfenden Ländern muss Priorität haben. Wir sind desweiteren für die komplette Offenlegung von Zutaten, Produktionshilfsmitteln, Arbeitsbedingungen und Produktionsstandorten, kurzgesagt: Die Wertschöpfungskette aller Konsumgüter muss transparent sein. Wasserverbrauch, Flächenverbrauch und Treibhausgasemissionen sollen auf den Produkten sichtbar und dadurch vergleichbar sein. Unser Grundverständnis spiegelt sich auch in unserem Wahlprogramm wieder.

SPD: Berlin, vertretenen durch den Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, ist 2015 dem Milan Urban Food Policy Pact (MUFPP) beigetreten. Die Berliner SPD unterstützt den Beitritt und wird dazu beitragen, ihn in der Stadt umzusetzen. Zentrales Ziel des MUFPPs ist es, eine lokale Lebensmittel- oder Ernährungspolitik in den Unterzeichnerstädten zu entwickeln. Diese muss auf die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst sein. Historisch gesehen, waren Essen und Ernährung in Berlin über lange Zeiten nicht sicher und selbstverständlich (Industrialisierung, Kriege, Blockade, Mangelwirtschaft und Teilung der Stadt). Dies hat den Umgang der Stadt mit Lebensmitteln geprägt und sollte bedacht werden. Ernährungspolitik muss die Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen mitnehmen. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass die Region, aus der ein Teil der Berliner Lebensmittel stammt, das Berliner Umland, zu Brandenburg gehört. Berlin kann eine sinnvolle lokale Ernährungspolitik nur im Einvernehmen mit dem Nachbarn Brandenburg betreiben, insbesondere bei Fragen der Landwirtschaft und der Regionalversorgung. Die Millionenstadt Berlin ist zugleich einer der größten „Verbraucherinnen“ von Lebensmitteln in Deutschland und Europa. Wie in der Stadt mit Lebensmitteln umgegangen wird, hat weit über die Stadt hinaus Auswirkungen und Folgen bzgl. Wirtschaft, Beschäftigung, Umwelt, Ressourcen und Klima. Was in Berlin passiert, hat auch bundesweite Signalwirkung. Eine lokale Ernährungspolitik nach dem Verständnis des MUFPP steht aus vielerlei historischen und aktuellen Gegebenheiten in der Stadt am Beginn. Die SPD will ihren Teil zur künftigen Entwicklung beitragen. Auch deshalb arbeiten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im „Forum für Gutes Essen“ der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz mit und engagieren sich im Ernährungsrat Berlin.
Ernährungspolitik: Positionen der Berliner Parteien weiterlesen

Ernährungspolitik in Berlin – was steht zur Wahl?

Podiuumsdiskussion Partein Wahlen in Berlin

Der Ernährungsrat Berlin lädt ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion:

Zukunftsfähige urbane Ernährungspolitik: Steht sie in Berlin zur Wahl?
Freitag, 9. September 2016, 16–18 Uhr
Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42–43, 10997 Berlin

Teilnehmer*innen:

  • Turgut Altug (Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Natur- und Verbraucherschutz)
  • Sabine Toepfer-Kataw (CDU, Staatssekretärin für Verbraucherschutz)
  • Marion Platta (Die Linke, Sprecherin für Umwelt)
  • Irene Köhne (SPD, Sprecherin für Verbraucherschutz)
  • Moderation: Tanja Busse

Eine Veranstaltung im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg.

Nachtrag: Veranstaltungsbericht des Instituts für Welternährung 

Vollversammlung Juli 2016

Montag 4. Juli 2016 | 17–20 Uhr

Am Montag 4. Juli (17-20 Uhr) findet die nächste Vollversammlung des Ernährungsrats Berlin statt. Eingeladen sind alle, die den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv vorantreiben und mitgestalten wollen.

Auf der Agenda:

  • Visionen brauchen Forderungen, um wahr zu werden – Unsere Positionen! Bei der Vollversammlung am 7. März 2016 haben wir unsere inhaltliche Vision verabschiedet. Nun wollen wir gemeinsam loslegen und beratschlagen, wie wir unsere Vision mit Leben füllen: Was muss als nächstes passieren, damit sie Wirklichkeit werden kann, welche Handlungsfelder gibt es konkret in Berlin, was sind die brennendsten Themen im regionalen Ernährungssystem? Gemeinsam wollen wir klären, wie wir die Vision auf Forderungen runterbrechen, die Bezug zu unserer Stadt haben, wer an welchen Themen mitarbeiten will und wie wir den Prozess in den nächsten Monaten gestalten wollen.
  • Zukunftsfähiges Ernährungssystem in Aktion: Die Mosterei Ketzür stellt sich vor – wie funktioniert regionale Saftproduktion und Vermarktung?
  • Rückblick & Ausblick: Der Sprecher*innenkreis berichtet, was sich tut – z.B. die Pläne zur Formulierung von Wahlprüfsteinen für die Berliner Wahlen im September, die Entwicklungen im Forum für gutes Essen und die nationale und internationale Vernetzung.

Wir bitten bis zum 1. Juli 2016 um Anmeldung unter kontakt[ät]ernaehrungsratschlag.de

Vollversammlung Ernährungsrat Berlin
Montag 4. Juli 2016 | 17–20 Uhr
Heinrich Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin (Nähe Hbf.)

Erste Sitzung des Sprecher*innenkreises

Am Freitag 20. Mai fanden sich die bei der Gründungsveranstaltung im April gewählten Sprecher*innen zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Gemeinsam haben wir Pläne geschmiedet, wie der Ernährungsrat die inhaltlichen Positionen und Forderungen weiter ausarbeiten wird und welche Arbeitsgruppen es geben könnte. Außerdem haben wir überlegt, wer im Sprecher*innenkreis welche Aufgaben und Funktionen übernimmt und wann die nächste Vollversammlung einberufen wird. Und zum Abschluss gabe es ein Gläschen Sekt!

SprecherInnen

Mehr inhaltliche Infos gibt es demnächst im Infobrief (zum Abonnnieren: Mail an kontakt[ät]ernaehrungsratschlag.de) und natürlich auf dieser Webseite.

Ernährungsrat Berlin gegründet!

Heute hat der Ernährungsrat Berlin mit einer feierlichen Gründungsveranstaltung die Arbeit aufgenommen. Rund 170 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, wie wir eine neue, lokale Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region auf den Weg bringen können und um den Sprecher*innenkreis des Ernährungsrats zu wählen. Hier gibt es ein paar Impressionen der Gründungsveranstaltung.

Der Sprecher*innenkreis

23 gut qualifizierte Kandidat*innen waren angetreten, um den Ernährungsrat in Zukunft inhaltlich zu lenken und nach außen zu repräsentieren. Zwölf Menschen wurden von der Versammlung gewählt – herzlichen Glückwunsch! Hier finden sich alle gewählten Sprecher*innen.